Jeden Sommer verdichtet Frankfurt sein gesamtes Kulturleben auf ein Wochenende am Fluss. Das Museumsuferfest erstreckt sich über beide Mainufer zwischen Friedensbrücke und Ignatz-Bubis-Brücke, zählt Besucher in Millionenhöhe und gehört zu den größten Kulturfestivals Europas.
Wann es stattfindet
Das Fest findet traditionell am letzten Augustwochenende von Freitag bis Sonntag statt; 2026 fällt das auf den 28.–30. August. Die Museen verlängern ihre Öffnungszeiten bis in die Nacht, das Programm läuft vom späten Vormittag bis weit nach Mitternacht — endgültige Termine und Zeiten vor der Planung auf den offiziellen Festseiten bestätigen.
Was geboten wird
- Der Museumsufer-Button: die kleine Festplakette gilt als Wochenendticket für rund zwei Dutzend Museen an beiden Ufern — vom Städel bis zum Filmmuseum.
- Bühnen am Fluss: Hunderte Konzerte und Performances, von Jazz am Sachsenhäuser Ufer bis zu DJ-Sets am Eisernen Steg.
- Die Drachenbootrennen: Teams paddeln auf dem Main gegeneinander — eine der ältesten Traditionen des Fests.
- Küche aus aller Welt: Stände säumen mehrere Kilometer Ufer — das kulinarische Angebot ist ein Fest für sich.
- Das Abschlussfeuerwerk: das Feuerwerk über der Mainskyline am Sonntagabend ist das klassische Finale.
Die Skyline, der Fluss und 2 Millionen Menschen dazwischen — größer wird Frankfurt nicht.
Anreise vom Flughafen
Das Festgelände liegt bei normalem Verkehr 15–20 Autominuten vom Frankfurter Flughafen — am Festwochenende sind die Uferstraßen jedoch gesperrt, und die Innenstadt füllt sich. Wer am Fest-Freitag oder -Samstag am FRA landet, lässt sich per vorgebuchtem Privattransfer (ab €50 in die Innenstadt) bis zur Hoteltür bringen und geht dann zu Fuß oder mit der S-Bahn ans Ufer; mit dem eigenen Auto in die Sperrzone zu fahren ist keine Option. Die S-Bahn vom Flughafen zur Hauptwache oder Konstablerwache fährt im Minutentakt und ist das beste Verkehrsmittel zwischen den Ufern.
Tipps fürs Wochenende
- Hotel früh buchen: das Festwochenende gehört neben den großen Messen zu Frankfurts vollsten Terminen des Jahres.
- Freitags in die Museen: die Ausstellungen sind am ruhigsten, bevor der Samstagsandrang einsetzt.
- Den Fluss zu Fuß queren: Eiserner Steg und Holbeinsteg gehören zum Erlebnis — und sind an diesem Wochenende schneller als jedes Fahrzeug.
- Bis Sonntagnacht bleiben: das Abschlussfeuerwerk über der Skyline lohnt die Planung; ein Flughafentransfer am frühen Montag schlägt das Gedränge der Sonntagnacht.
Mehr zur Stadt selbst: unser Frankfurt-Guide für Erstbesucher.



