Der Frankfurter Flughafen ist einer der größten Europas, und mit Kindern hindurchzukommen braucht etwas Strategie. Die gute Nachricht: Er ist gut auf Familien eingestellt, und das neue Terminal 3, seit dem 23. April 2026 in Betrieb, ist modern und geräumig. Terminal 2 ist seit dem 9. Juni 2026 für Passagiere geschlossen, seine Airlines sind ins Terminal 3 umgezogen – Sie reisen also über Terminal 1 oder Terminal 3. So machen Sie den Weg durch FRA 2026 so reibungslos wie möglich.
Kontrolle und Familienspuren
Planen Sie mehr Zeit ein – Kontrolle mit Kindern dauert immer länger. Dank CT-Scannern an allen Kontrollen in Terminal 3 und den meisten in Terminal 1 bleiben Flüssigkeiten bis 2 Liter und Elektronik in der Tasche – eine echte Hilfe, wenn die Hände voll sind. Die alte 100-ml-Regel gilt noch an den Gates C1, C2, C4 und C6 und an einigen weiteren Kontrollen in Terminal 1. Mit FRA SmartWay lässt sich vorab kostenlos ein Zeitfenster für die Sicherheitskontrolle buchen. Fragen Sie das Personal zu Stoßzeiten nach Familien- oder Vorrangspuren.
Kinderwagen und Wege
Sie können den eigenen Kinderwagen bis zum Gate nutzen, wo er etikettiert und verstaut wird. Die Terminals sind groß, ein Kinderwagen ist also selbst für ältere Kleinkinder nützlich. Beachten Sie: Terminal 3 liegt am anderen Ende – die SkyLine-Bahn verbindet es mit Terminal 1, von 4 bis 23 Uhr alle 2–3 Minuten.
Einrichtungen für Familien
- Spielbereiche und Familienzonen in den Terminals zum Auspowern vor dem Boarding.
- Wickel- und Stillräume zum Füttern und Wickeln.
- Viele Essensoptionen – praktisch für wählerische Esser und ungewöhnliche Zeiten.
Umsteigen zwischen Terminals
Mit Kindern ist der Anschluss der schwere Teil – planen Sie weit mehr Zeit ein, als Sie denken.
Steigen Sie zwischen Terminal 1 und Terminal 3 um, planen Sie großzügig Zeit für die SkyLine und den Weg an beiden Enden ein – Fraport rechnet allein für die SkyLine-Fahrt mit etwa 10–15 Minuten. Umsteiger passieren zudem die Transferkontrollen, an denen die 100-ml-Regel für Flüssigkeiten weiter gilt; Getränke für die Kinder entsprechend einpacken. Siehe unseren Aufenthalts-Ratgeber zum Umgang mit der Lücke mit Kindern.
Der einfache Teil: die Fahrt
Nach einem Flug mit Kindern will man weder Taxischlange noch Zug mit Gepäck und Kinderwagen. Ein vorgebuchter Transfer empfängt Sie mit Namensschild in der Ankunft, bietet Kindersitze auf Wunsch und fährt Tür-zu-Tür. Siehe unseren Familientransfer-Ratgeber und unsere Strecken.
Die entspannteste Übergabe passiert an der Vorfahrt: Unsere Transfers mit eingebautem Kindersitz stehen bei der Landung bereit, und das Meet & Greet begleitet die ganze Familie vom Gate.



